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Franz Peterson

* 19.04.1964
† 16.02.2017
Erstellt von Erika Klarmann
Angelegt am 21.02.2017
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Kondolenzen (1)

Sie können das Kondolenzbuch nutzen, um den Angehörigen Ihr Beileid zu bekunden, Ihrer eigenen Trauer Ausdruck zu verleihen oder um dem Verstorbenen einige letzte Worte des Abschieds mitzugeben.

Kondolenz

Mein lieber Franzl

24.03.2017 um 21:03 Uhr von Erika Klarmann

 

Mein Franzl,

nie werd’ ich dich vergessen,

 

und niemand kann ermessen,

 

wie sehr du mir doch fehlst,

 

und mich mal wieder quälst.

 

 

 

Du warst für mich mein Bruder,

 

niemals nur ein Cousin,

 

wir stritten und versöhnten uns,

 

ganz wie Geschwister sind.

 

 

Als Kinder spielten wir Enterprise,

 

ich war der Kaptain Kirk,

 

und du vertratest Mister Spock

 

und auch den „Rest der Welt“.

 

 

Wir jagten uns und kämpften auch,

 

manchmal auch zum Verdruss,

 

der Mama, Oma, Tante auch,

 

gab Schimpfe oft zum Schluss.

 

 

Wir hüpften so im Bett herum,

 

dass bald das Rost durchbrach,

 

wir hatten Spaß und hielten zam,

 

gar es auch manchmal Krach.

 

 

Doch wie es ist nun mal ist im Leben,

 

ein jeder sucht sich seinen Weg,

 

und beide zogen wir vondannen

 

doch schafften wir es nicht weit weg.

 

 

 

Das Gunda-Essen jeden Sonntag

 

holte uns aus unsren Löchern raus,

 

so fuhren wir bald jeden Sonntag

 

nach Dörfleins raus mit Katz und Maus.

 

 

 

Gequält oft suchte ich nach Worten

 

um deinen Sprüchen gleich zu tun,

 

du konntest unermüdlich scherzen

 

das letzte Wort bekamst oft du.

 

 

 

So hat man dich gekannt, geliebt,

 

stets einen Scherz auf Lager,

 

dass dies für mich jetzt nicht mehr gibt,

 

ist schwer - mir fehlt so dein Gelaber.

 

 

 

Als Helfer, Retter in der Not,

 

standst du uns stets zur Seite,

 

vor allem wenn Handy, Laptop und PC

 

mal wieder bei uns streikte.

 

 

 

Für meine Kinder warst du stets,

 

Berater, Kumpel, Freund,

 

du fehlst uns allen gar so sehr,

 

wirst sehr von uns beweint.

 

 

 

Wo du jetzt bist, grüß’ Oma schön,

 

und auch deine Mama,

 

und alle die bereits dort sind,

 

von unserer Familienschar.

 

 

 

Wenn ich dann einst nach oben komm,

 

mach’ dich darauf gefasst,

 

dass du von mir ’ne Watschn kriegst,

 

und schimpfe wie ein Spatz.

 

 

 

Was fällt dir ein, einfach zu gehen,

 

so bald und ohne Gruß,

 

und nun mit all dem Technik-Scheiß

 

jetzt selbst durchkommen muss.

 

 

 

Du fehlst auch meinem Papa sehr,

 

warst für ihn wie ein Sohn,

 

kamst jeden Sonntag zu ihm hin,

 

stets freute er sich schon.

 

 

 

Doch dank’ ich Gott, dass es dich gab,

 

für mich und die dich kannten,

 

ich glaube fest ans Wiederseh’n,

 

mit dir und den Verwandten.

 

 

 

Pass auf uns auf, begleite uns,

 

auf allen unseren Wegen,

 

bis wir einst sind, wo du jetzt bist,

 

und uns bei Gott begegnen.